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07. September 2026

PISA 2026 und was weiter?


#ausbildung #bildung&erziehung #jugend #politik

Die Ergebnisse von PISA 2025, die am 8. September 2026 veröffentlicht wurden, sind für Deutschland tatsächlich alarmierend

OECD bestimmt Unterrichtsinhalte zu KI … und liefert auch gleich das Unterrichtsmaterial

Wer wissen will, wie ungeniert Wirtschaftsunternehmen Einfluss nehmen auf Bildungseinrichtungen weltweit, sollte einen Blick auf die Lobbyarbeit der OECD werfen. Diese Wirtschaftsorganisation bestimmt zunehmend, was unterrichtet wird, weil es in den von ihnen inszenierten PISA-Tests abgeprüft wird. Dazu gehört ab 2029 die sogenannte „Künstliche Intelligenz“ (KI), obwohl sich schon heute in immer mehr Studien zeigt, dass KI in Schulen mehr schadet als nutzt.

Die OECD als Taktgeber für nicht-curriculare Prüfungsinhalte

Die OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development; dt.: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) plant, im Jahr 2029 im Rahmen der PISA-Testreihe erstmals KI-Kompetenzen abzufragen. PISA steht für „Programme for International Student Assessment“ (dt.: ‚Programm zur internationalen Schülerbewertung). Getestet wird aber nicht, was Lehrkräfte laut Bildungsplan unterrichten, sondern was Wirtschaftsvertreter für relevant halten. „Wir fragen also kein Wissen ab. Wir untersuchen, ob die Jugendlichen die Fähigkeit haben, in der heutigen Lebens- und Berufswelt zurecht zu kommen“ referiert Prof. Samuel Greiff zu den PISA-Tests. (TU München; TUM 2026)

Quelle: ivl-sh / 7.9.2026
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